Schwermetallspuren
Schwermetallspuren bezeichnen geringe Mengen von Metallen mit relativ hoher Dichte, die in Umweltmedien, Lebensmitteln oder biologischem Gewebe vorkommen. Typische Vertreter sind Blei (Pb), Cadmium (Cd), Quecksilber (Hg), Arsen (As), Chrom (Cr), Nickel (Ni), Kupfer (Cu), Zink (Zn), Kobalt (Co) und Mangan (Mn). Zwar erfüllen einige dieser Metalle als essentielle Mikroelemente Funktionen in geringen Konzentrationen, doch schon geringe Überschreitungen der Grenzwerte können gesundheitliche oder ökologische Probleme verursachen.
Vorkommen und Quellen: Schwermetallspuren entstehen sowohl durch natürliche geochemische Prozesse als auch durch menschliche Aktivitäten. Bergbau,
Nachweis und Messung: Der Nachweis erfolgt überwiegend durch analytische Verfahren wie Atomabsorption (AAS), Induktiv gekoppelte Plasma-Massen-Spektrometrie
Gesundheits- und Umweltaspekte: Die Toxizität hängt vom Metall, der Expositionshöhe und der Aufnahmeform ab. Pb, Cd,
Regulierung und Management: Unterschiedliche Rechtsrahmen setzen Grenzwerte für Schwermetallspuren in Trinkwasser, Lebensmitteln, Böden und Luft. EU-