Materialqualifikation
Materialqualifikation bezeichnet den systematischen Prozess, mit dem Materialien, Bauteile oder Rohstoffe, die in Produkten oder Herstellprozessen eingesetzt werden, so geprüft und freigegeben werden, dass sie den festgelegten Spezifikationen, Qualitätsmerkmalen und regulatorischen Anforderungen entsprechen. Ziel ist die Sicherstellung von Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit der Endprodukte.
Anwendungsbereiche der Materialqualifikation umfassen unter anderem Rohstoffe, Wirkstoffe, Hilfsstoffe, Verpackungsmaterialien und Verbrauchsmaterialien in Branchen wie Pharmazie,
Typischer Umfang umfasst die Materialdefinition in Form von Spezifikationen, Lieferantenqualifikation, eingehende Prüfungen, Stichprobenpläne, analytische Untersuchungen zur
Der Prozessablauf beginnt mit der Festlegung vonSpektren und Anforderungen, gefolgt von der Lieferantenbewertung und Audits, dann
Regulatorische Einbettung erfolgt oft im Rahmen von GMP bzw. GLP, ISO 9001 und fachspezifischen Richtlinien (beispielsweise
Nutzen und Herausforderungen: Materialqualifikation senkt Risiken, erhöht Produktkonformität und Lieferzuverlässigkeit, unterstützt Regulierungskonformität und Traceability. Herausforderungen ergeben