Stabilitätsadditiven
Stabilitätsadditiven, auch Stabilitätsadditive genannt, sind chemische Substanzen, die Substanzen während Lagerung, Verarbeitung oder Nutzung gegen unerwünschte Veränderungen schützen. Sie dienen dazu, die Haltbarkeit, Leistungsfähigkeit oder Verarbeitbarkeit zu verbessern, indem sie Zersetzungsprozesse wie Oxidation, Hydrolyse, Lichtschäden oder Temperaturänderungen hemmen oder verlangsamen.
Einsatzgebiete: In Kunststoff- und Polymertechnik verhindern sie Degradation durch Hitze, UV-Licht oder Sauerstoff; in Schmierstoffen und
Funktionsprinzip: Stabilitätsadditive wirken meist als Radikalfänger, Lichtabsorber, Peroxid- oder Metallverunreinigungshemmer oder Chelatbildner. Manche zerfallen zu unreaktiven
Typen und Beispiele: In Kunststoffen dominieren Antioxidantien (phenolische Verbindungen), Peroxid-Scavenger (Phosphite) und HALS. UV-Stabilisatoren wie Benzotriazole
Regulierung und Sicherheit: Stabilitätsadditive unterliegen je nach Anwendungsfeld strengen Sicherheits- und Kennzeichnungsanforderungen. In der EU regeln
Zusammenfassung: Stabilitätsadditive ermöglichen längere Nutzung und zuverlässige Eigenschaften von Produkten, erfordern jedoch sorgfältige Auswahl im Hinblick