SchädelHirnVerletzungen
Schädel-Hirn-Verletzung (Schädel-Hirn-Trauma, Englisch traumatic brain injury, TBI) bezeichnet eine Verletzung des Gehirns infolge äußeren Traumas, zum Beispiel durch Sturz, Verkehrsunfall, Sport- oder Gewaltunfälle. Sie kann offen auftreten, bei der Schädelknochen verletzt sind, oder geschlossen bleiben, wobei das Gehirngewebe selbst verletzt wird, auch ohne sichtbaren Knochenbruch. TBI wird in leicht, mittelschwer und schwer eingeteilt, oft anhand des Glasgow-Coma-Skala-Werts; weitere Klassifikationen berücksichtigen Bildgebungsergebnisse wie Hirnblutungen oder Diffuse Axonenschäden.
Ursachen und Mechanismen der Verletzung umfassen direkte Kontusionen, axonale Schäden durch Rotationskräfte, Blutungen (epidurale, subdurale oder
Symptome variieren stark je nach Schweregrad und betroffenem Hirnareal. Akut können Bewusstlosigkeit, Amnesie, Verwirrtheit, Kopfschmerzen, Übelkeit,
Diagnose erfolgt primär durch klinische Beurteilung und Bildgebung. Die akute Behandlung fokussiert sich auf Stabilisierung von
Prognosen variieren stark; viele milde TBI-Heilungen treten innerhalb Wochen ein, während schwerere Verletzungen bleibende Beeinträchtigungen verursachen
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