Parodontose
Parodontose ist ein veralteter Begriff, der in der Alltagssprache Erkrankungen des Zahnhalteapparats beschreibt. In der modernen Zahnmedizin wird der Zustand meist als Parodontitis bezeichnet, eine entzündliche Erkrankung, die zu fortschreitendem Verlust von Zahnfleisch- und Knochenunterstützung führt.
Ursachen und Verlauf: Die Erkrankung beginnt in der Regel mit Plaque-Belag und bakteriellen Toxinen, die Entzündungen
Risikofaktoren: Schlechte Mundhygiene, Rauchen, Diabetes, genetische Veranlagung, bestimmte Medikamente und Alter erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Parodontitis.
Symptome: Blutendes Zahnfleisch beim Zähneputzen, Rötung, Schwellung, Mundgeruch, freiliegende Zahnhälse und zunehmende Zahnlockerung.
Diagnose: Die Untersuchung umfasst die Taschentiefe-Messung, Beurteilung des Attachments, Röntgenaufnahmen zur Beurteilung des Knochenrückgangs; Einstufung erfolgt
Behandlung: Ziel ist Entzündung zu reduzieren und Gewebe zu erhalten. Maßnahmen umfassen professionelle Reinigung von Wurzeloberflächen,
Prävention und Prognose: Vermeidung von Rauchen, gründliche Plaque-Kontrolle, regelmäßige Zahnarztbesuche verbessern die Prognose; der Verlauf hängt
Zusammenhang mit Allgemeingesundheit: Parodontale Erkrankungen stehen mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen systemischen Erkrankungen in Verbindung; der