Nährstoffsignalwege
Nährstoffsignalwege sind regulatorische Netzwerke, die Zellen verwenden, um das Vorhandensein und die Konzentration von Nährstoffen zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie steuern Transfusionswege, Metabolismus, Zellwachstum, Autophagie und Differenzierung. In Eukaryoten gliedern sich die wichtigsten Signalwege in zwei Großgruppen: Sensoren, die Nährstoffverfügbarkeit erkennen, und Effekteure, die die Zellantwort vermitteln.
Ein zentrales Signal ist das Target of Rapamycin (TOR) System, das Aminosäuren, ATP und Wachstumshormone integriert.
Nährstoffsensoren umfassen Aminosäurenbindende Proteine (e. g. Sestrin, CASTOR), CO₂-Detektoren (e. g. AMPK-ähnliche Einheiten) und G‑Protein-gekoppelte Rezeptoren, die Glukose
Nährstoffsignalwege beeinflussen wichtige Prozesse wie Insulinresistenz, Krebs-Progression, Alterung und Pflanzenwachstum. Durch genetische und pharmazeutische Modulation dieser