Typen umfassen lokale Netzwerke (LAN), die Geräte in einem begrenzten räumlichen Bereich verbinden; Weitverkehrsnetze (WAN) und das Internet, die über größere Entfernungen verbinden; Metropolitan Area Networks (MAN) für Städtebereiche; drahtlose Netze wie WLAN und Mobilfunknetze (3G/4G/5G). Weitere Ausprägungen sind Storage Area Networks (SAN) und Home- oder Campus-Netze. Netze können privat oder öffentlich, kabelgebunden oder wireless betrieben werden.
Architektur und Protokolle: Viele Netze folgen Schichtenmodellen, bekannt ist das OSI-Modell mit sieben Schichten sowie das TCP/IP-Modell. Protokolle regeln den Datenaustausch; gängige Beispiele sind Ethernet, TCP/IPv4 oder IPv6, UDP, HTTP, DNS, DHCP. Adressierung erfolgt über IP-Adressen; Switches verbinden Geräte im lokalen Netz, Router leiten Pakete zwischen Netzen, und Gateways vermitteln zu anderen Protokollen. Funktechnologien wie Wi‑Fi ergänzen kabelgebundene Verbindungen.
Komponenten: Endgeräte (Hosts) wie Computer, Smartphones oder Sensoren; Netzwerkhardware wie Switches, Router, Firewalls, Access Points; Übertragungsmedien wie Kupferkabel, Glasfaser oder Funkkanäle. Typische Topologien sind Stern, Bus oder Ring, oft in gemischten Strukturen eingesetzt, mit Redundanz zur Ausfallsicherheit.
Sicherheit und Betrieb: Netzwerke erfordern Schutz durch Authentifizierung, Verschlüsselung, Firewalls, VPNs und Monitoring. Verwaltung umfasst Konfigurations- und Änderungsmanagement, Adressverwaltung, Fehlerdiagnose, QoS und Logging. Datenschutz, Verfügbarkeit und Compliance sind wesentliche Anforderungen.
Anwendungen und Trends: Netzwerke ermöglichen Internetzugang, Datei- und Druckfreigabe, Remote-Arbeit, Cloud-Dienste, IoT und industrielle Automatisierung. Zukünftige Entwicklungen betreffen Software-definierte Netzwerke (SDN), Network Function Virtualization (NFV), Edge Computing sowie fortschreitende Mobilität mit 5G/6G und erweiterten Sicherheitskonzepten.