Gefäßthrombus
Ein Gefäßthrombus ist ein Blutgerinnsel, das sich innerhalb eines Blutgefäßes bildet und dessen Lumen verengen oder blockieren kann. Thromben bestehen typischerweise aus Fibrin, Blutplättchen, Erythrozyten und Leukozyten. Sie unterscheiden sich je nach Hauptbestandteil: Arterielle Thromben enthalten meist mehr Thrombozyten, venöse Thromben sind oft fibrin- und zellreich. Ein abgeplatzter Thrombus kann als Embolus weiterwandern und eine Lungenembolie verursachen.
Die Entstehung erfolgt häufig nach dem Virchow-Dreieck: Endothelschäden, Stase des Blutflusses und Hyperkoagulabilität. Risikofaktoren umfassen Atherosklerose,
Lokalisation und Klinik variieren je nach Gefäßabschnitt. Arterielle Thromben lösen rasch Gewebeschäden durch Ischämie aus. Venöse
Diagnose: Bei Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose erfolgt üblicherweise eine Duplex-Doppler-Ultraschalluntersuchung. Arterielle Verschlüsse werden durch CT-
Behandlung: Venöse Thrombosen werden in der Regel antikoaguliert (z. B. Heparin gefolgt von direkten oralen Antikoagulanzien).
Prognose und Prävention: Mit zeitnaher Behandlung ist die Prognose günstig, jedoch besteht ein signifikantes Risiko für