komplementvermittelter
Komplementvermittelter Prozess bezeichnet Immunvorgänge, bei denen das Komplementsystem eine zentrale Rolle spielt. Das Komplementsystem besteht aus mehreren Plasmaproteinen, die über drei Aktivierungswege – klassischer Weg, lectin-Pathway und alternativer Weg – aktiviert werden. Die Wege konvergieren in der Bildung von C3-Konvertasen und C5-Konvertasen, aus denen C3a, C5a sowie der Membranangriffskomplex MAC (C5b-9) entstehen. Dadurch werden Entzündungsreaktionen eingeleitet, Zielmoleküle markiert und letztlich Zellen durch Lyse zerstört.
Zu den Schlüsselwirkungen des komplementvermittelten Effekts gehört die Opsonisierung von Pathogenen durch C3b, die Phagozyten die
Die Regulation des Komplementsystems ist essenziell, um eigene Zellen zu schützen. Membranständige Hemmer wie DAF/CD55, MCP/CD46
Klinisch relevant sind Komplementstörungen und deren Folgen. Angeborene oder erworbene Defekte erhöhen Infektionsrisiken und begünstigen Autoimmunerkrankungen.