Plattformmodellen
Plattformmodelle bezeichnen Konzepte, die in Wirtschaft, Informationstechnologie und Ökosystem-Design verwendet werden. Sie beschreiben Geschäfts- oder Architekturmuster, bei denen Wert dadurch entsteht, dass eine zentrale Plattform Interaktionen zwischen mehreren Teilnehmergruppen ermöglicht und koordiniert. Im Kern profitieren die beteiligten Seiten von Netzwerkeffekten, während Transaktionen, Kooperationen oder Informationsaustausch erleichtert werden. Im Gegensatz zum linearen Pipeline-Modell fokussieren Plattformmodelle auf Matching, Ko-Kreation und Skalierung durch Öffnung des Ökosystems.
Zentrale Merkmale sind Mehrseiten-Märkte, Netzwerkeffekte, Governance-Strukturen, Standardisierung über Schnittstellen (APIs) und Datenflüsse. Der Plattformbetreiber bietet Infrastruktur,
Typen umfassen Transaktionsplattformen, die Anbieter und Nachfrager zusammenbringen (Marktplätze und Vermittlungsdienste); Innovationsplattformen, die externe Entwickler oder
Chancen und Herausforderungen: Plattformmodelle ermöglichen schnelle Skalierung, hohe Netzwerkeffekte und neue Wertschöpfung durch Ko-Kreation. Risiken sind