Messdatenqualität
Messdatenqualität bezeichnet die Güte von Messdaten in Bezug auf ihre Tauglichkeit für den vorgesehenen Zweck. Sie resultiert aus dem Messprozess, der Erfassung, Verarbeitung und Dokumentation von Messgrößen und beeinflusst, wie zuverlässig Schlussfolgerungen, Modelle oder Entscheidungen getroffen werden können.
Wichtige Qualitätsdimensionen sind Genauigkeit (Abweichung vom wahren Wert), Präzision (Wiederholbarkeit der Messung), Vollständigkeit (Vollständigkeit des Datensatzes),
Ursachen für schlechte Messdatenqualität umfassen ungenaue Kalibrierung, systematische Bias, Drift, Stichprobenfehler, ungenaue Sensoren, fehlerhafte Datenerfassung, unvollständige
Sicherungsmaßnahmen umfassen regelmäßige Kalibrierung und Wartung, Validierung und Verifizierung, Qualitätskontrollen, Standardarbeitsanweisungen, sorgfältige Metadatenführung, Versionierung, Datenbereinigung,
Standards und Rahmenwerke, die die Messdatenqualität beeinflussen, sind ISO-Normen wie ISO 8000 und ISO/IEC 25012 sowie
Aus praktischer Sicht dient gute Messdatenqualität der Zuverlässigkeit von Messungen in Wissenschaft, Industrie und Handel, verbessert