Magengeschwüre
Magengeschwüre sind offene Ulzerationen der Magenschleimhaut. Sie gehören zum Peptischen Ulkus-Syndrom und entstehen, wenn Schutzmechanismen der Schleimhaut gegen Magensäure beeinträchtigt werden. Im Vergleich zu Duodenalgeschwüren treten Magengeschwüre häufiger bei älteren Menschen auf und sind oft mit einer Helicobacter pylori-Infektion oder der Langzeiteinnahme von NSAR verbunden.
Ursachen und Risikofaktoren: Die häufigsten Ursachen sind H. pylori-Infektion und NSAR-Einnahme. Weitere Faktoren sind Rauchen, Alkoholkonsum,
Symptome: Typische Beschwerden sind epigastrische Schmerzen, brennender oder nagender Charakter, oft nach der Nahrungsaufnahme. Übelkeit, Völlegefühl
Diagnose: Die wichtigste Untersuchung ist die Gastroskopie mit Biopsien zum Ausschluss von Krebs und zur H.
Behandlung: Bei H. pylori‑Infektion erfolgt eine Eradikationstherapie mit zwei Antibiotika plus Protonenpumpenhemmer über 10–14 Tage. NSAR
Prognose und Prävention: Mit angemessener Behandlung heilen Magengeschwüre in der Regel aus. Das Rezidivrisiko bleibt höher,