Heilungsverzögerungen
Heilungsverzögerungen bezeichnet im medizinischen Kontext eine langsame oder gestörte Heilung nach Verletzungen, Operationen oder Frakturen. Die Definition variiert je Wundtyp und Patient; allgemein spricht man von verzögerter Heilung, wenn der Heilungsverlauf länger als erwartet dauert.
Betroffene Bereiche sind Haut- und Weichteilwunden, postoperative Schnitte, chronische Ulzera (z. B. diabetische oder venöse Ulzera)
Ursachen sind vielfach kombinierter Natur: Alter, Diabetes, Unterernährung, Infektionen, schlechte Durchblutung bzw. Ischämie, Druckbelastung, Immunsuppression, Rauchgewohnheiten,
Auf zellulärer Ebene kommt es zu anhaltender Entzündung, unzureichender Kollagenneubildung, verminderter Gefäßbildung und verzögerter Epithelisierung, was
Diagnostik umfasst Anamnese, klinische Begutachtung, Messung des Wundfortschritts, ggf. Bildgebung, sowie Bluttests zu Glukose, Nährstoffen und
Behandlung richtet sich nach Ursache und umfasst Wundreinigung und Debridement, Infektionskontrolle, Optimierung der Durchblutung, adäquate Ernährung,
Die Prognose verbessert sich durch frühzeitiges Erkennen und Behandeln von Risikofaktoren; chronische Wunden bleiben jedoch eine