Druckabfallmessungen
Druckabfallmessungen bezeichnen die Messung des Druckunterschieds Δp über eine Komponente oder einen Abschnitt einer Fluidleitung. Ziel ist es, den Widerstand gegen den Fluss zu beurteilen, Leckagen zu erkennen, Verstopfungen zu identifizieren oder die Leistungsfähigkeit eines Systems zu überwachen.
Dabei werden zwei Druckmesspunkte gewählt: ein Hochdruckanschluss vor dem Bauteil und ein Niederdruckanschluss dahinter. Der gemessene
Anwendungsbereiche befinden sich in der Filtrationstechnik (Filterüberwachung durch steigenden Druckverlust beim Verschmutzen), in Rohr- und Prozessleitungen
Auswertung und Kalibrierung erfolgen durch den Vergleich von Betriebs- mit Referenzwerten; Abweichungen deuten auf Veränderungen im
Standardisierung umfasst Normen und Spezifikationen, die Messgenauigkeit, Grenzwerte und Kalibrierverfahren definieren. Moderne Systeme nutzen drahtlose oder