Blutverlustmessung
Blutverlustmessung bezeichnet die systematische Bestimmung der Menge an Blut, die während eines chirurgischen Eingriffs, einer Geburt oder infolge anderer akuter Blutungen aus dem Körper austreten oder durch Absaug- und Spülvorgänge gewonnen werden kann. Die Messung dient der schnellen Beurteilung von Hypovolämie und dem Bedarf an Transfusionen, Flüssigkeits- und Gerinnungsmanagement. In der Praxis wird sie sowohl intraoperativ als auch postpartal bzw. bei Notfallversorgungen angewendet.
Zu den gängigen Methoden gehört die gravimetrische Messung: Sponges, Tupfer und absorbierendes Material werden gewogen, der
Die Blutverlustmessung beeinflusst Entscheidungen zum Transfusionsbedarf, zur Flüssigkeits- und Volumenersatztherapie sowie zur Überwachung des Kreislaufs, insbesondere
Zu den Limitationen gehören unvollständige Erfassung von Blut, das sich in Gewebe, Spüllösungen oder Gerinnungsprodukten verteilt,