Angebotspsychologie
Angebotspsychologie ist ein Teilgebiet der Konsumentenforschung und der Marketingpsychologie, das untersucht, wie das Design und die Präsentation von Angeboten die Wahrnehmung und die Entscheidungsprozesse von Konsumenten beeinflussen. Dabei geht es weniger um objektiven Wert als um subjektive Wertzuweisungen, die durch Kontext und Sprache entstehen.
Zentrale Mechanismen sind Framing und Ankerung: Die gleiche Preisangabe kann je nach Rahmung als günstig oder
Typische Strategien umfassen Preisrahmung, z. B. die Darstellung eines hohen Originalpreises neben einem kleineren Angebotspreis, Bündelangebote
Wirkung und Messung: Auswirkungen auf Kaufabsicht, tatsächliche Käufe, Umsatz und Wahrnehmung des Preiswerts. Forschungen verwenden Experimente,
Ethik und Regulierung: Transparenz ist zentral. Irreführende Preisangaben oder versteckte Kosten können rechtlich verboten sein und
Historisch verknüpft sich die Angebotspsychologie mit der Verhaltensökonomie; Forscher wie Kahneman, Tversky und Thaler haben Begriffe