Transaktionsdatenbanken
Transaktionsdatenbanken sind Datenbanksysteme, die darauf ausgelegt sind, Transaktionen zuverlässig zu verarbeiten. Eine Transaktion ist eine Folge von Operationen, die als eine Einheit behandelt wird und entweder vollständig abgeschlossen wird oder bei Fehlern rückgängig gemacht wird. Dadurch wird die Integrität der Daten auch bei concurrenten Zugriffen und Systemausfällen gewährleistet.
Die zentrale Idee ist die Umsetzung der ACID-Eigenschaften: Atomicität, Konsistenz, Isolation, Dauerhaftigkeit. Atomicität garantiert, dass alle
Transaktionen werden durch Transaktionslogik gesteuert: Begin, Commit, Rollback. Concurrency Control erfolgt durch Sperrmechanismen oder Mehrversionenkontrolle (MVCC).
Typische Transaktionsdatenbanken verwenden relationale Modelle mit Normalisierung, Integritätsregeln, Fremdschlüsselbeziehungen und Constraints. Viele Systeme unterstützen außerdem transaktionale
Verteilte Transaktionen können Two-Phase Commit einsetzen, um Konsistenz über mehrere Systeme hinweg sicherzustellen. Typische Einsatzgebiete sind
Beispiele für marktdominante Transaktionsdatenbanken sind relationale Systeme wie Oracle, PostgreSQL, MySQL/InnoDB und Microsoft SQL Server; moderne