RuheSpannungsMethoden
RuheSpannungsMethoden bezeichnet einen Sammelbegriff in der Neurowissenschaft und Psychologie für Verfahren, die spontane Gehirnaktivität im Ruhezustand erfassen, ohne dass eine äußere Aufgabe die Aktivität dominiert. Ziel ist es, die funktionelle Organisation des Gehirns sowie intrinsische Netzwerke zu verstehen. Häufig genutzte Modalitäten sind funktionelle Magnetresonanztomografie (rs-fMRI) und elektroenzephalografische bzw. magnetenzephalografische Messungen im Ruhezustand (rs-EEG, rs-MEG). Typische Merkmale sind langsame Fluktuationen der Signale und die funktionelle Konnektivität zwischen Hirnregionen, die auch bei Abwesenheit von Aufgaben stabil vorhanden bleibt.
Zu den gängigsten Instrumenten gehören rs-fMRI, rs-EEG und rs-MEG. Bei rs-fMRI werden niedrigfrequente Fluktuationen der BOLD-Aktivität
Zu den identifizierten Netzwerken gehören das Default-Mode-Netzwerk, fronto-parietale Netze, sensorische und visuelle Netzwerke sowie das Salienz-