Kreislaufinsuffizienz
Kreislaufinsuffizienz bezeichnet einen Zustand, in dem die Durchblutung des Körpers nicht ausreicht, um Gewebe und Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Sie kann akut auftreten und verschiedene Ursachen haben, die den Kreislauf unterschiedlich beeinflussen.
Ursächlich ist meist ein zu niedriges Herzzeitvolumen, ein zu geringes intravaskuläres Volumen oder eine ungünstige Verteilung
Man unterscheidet vier Hauptformen: cardiogene (Pumpversagen des Herzens), hypovolemische (Blut- oder Flüssigkeitsverlust), distributive (Gefäßerweiterung z. B.
Klinisch zeigen sich Hypotonie, Tachykardie, kalte Haut und geringe Urinausscheidung; Verwirrung kann auftreten. Diagnostik umfasst Vitalzeichen,
Notfalltherapie beginnt mit Atem- und Kreislaufstabilisierung, Sauerstoff oder Beatmung. Flüssigkeitstherapie wird je nach Ursache gewählt; Vasopressoren
Die Prognose variiert stark nach Ursache und Therapiebeginn; Kreislaufinsuffizienz bleibt ein medizinischer Notfall mit potenziell hohem