Kapillarschäden
Kapillarschäden bezeichnen Schädigungen der Kapillaren, der kleinsten Blutgefäße des Mikrosystems. Sie betreffen oft Haut, Augen, Nieren oder Lunge, können aber jedes Organ betreffen und entstehen durch eine Vielzahl von Grunderkrankungen oder Umwelteinflüssen.
Hauptursachen sind Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, rheumatoide Erkrankungen oder vaskulitische Entitäten, andere Gefäßerkrankungen, Infektionen, Strahlen- oder
In der Regel resultieren Kapillarschäden aus Endothelzellschäden, Verdickung der Kapillarmembran, gestörter Barrierefunktion und erhöhter Permeabilität. Dies
Klinisch zeigen sich Kapillarschäden oft durch Hautveränderungen wie Petechien, Purpura oder Teleangiektasien. In anderen Bereichen können
Die Diagnostik umfasst Anamnese, körperliche Untersuchung und, je nach Verdacht, spezifische Untersuchungen wie Nagelbett-Kapillarmikroskopie, sowie Laboruntersuchungen
Die Behandlung zielt darauf ab, die Grunderkrankung und Risikofaktoren zu kontrollieren, z. B. Blutzucker- und Blutdruckeinstellung,
Die Prognose hängt stark von Ursache und Ausmaß der Kapillarschäden ab. Bei guter Behandlung der Grunderkrankungen
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