Grundwasserbedingungen
Grundwasserbedingungen bezeichnen die physikalischen, chemischen und hydrogeologischen Zustände des Grundwassers in einem Grundwasserleiter. Sie umfassen den hydraulischen Kopf, Fließrichtungen, Durchlässigkeit und Speicherkapazität sowie die chemische Beschaffenheit des Wassers. Diese Bedingungen bestimmen Verfügbarkeit, Nutzungspotenzial und Umweltwirkungen des Grundwassers.
Wichtige hydrogeologische Parameter sind der hydraulische Kopf, der hydraulische Gradient, die Durchlässigkeit (K), die Porosität, die
Aufladung und Abfluss: Grundwasser wird durch Infiltration von Niederschlägen und anderen Wasserquellen neu geladen. Es fließt
Grundwasserstände zeigen typischerweise saisonale Schwankungen und langfristige Trends durch Entnahmen. Übernutzung kann zu Senkungen des Grundwasserspiegels,
Die Wasserqualität wird durch natürliche Prozesse (Lösungsprozesse, Redoxbedingungen) und menschliche Einträge bestimmt. Nitrate, Pestizide, organische Schadstoffe
Erfassung und Bewertung erfolgen durch Messnetze aus Bohrungen und Piezometern, Pumpversuche zur Bestimmung hydraulischer Parameter und
Grundwasserbedingungen sind zentral für Wasserressourcenmanagement, Umwelt- und Trinkwasserschutz. Schutzgebiete, Bewirtschaftungspläne und Rechtsrahmen zielen darauf ab, Qualität