CashGenerierung
CashGenerierung bezeichnet in der Betriebswirtschaft die Fähigkeit eines Unternehmens, Zahlungsmittel zu erzeugen. Kerngröße ist der operative Cashflow, der Nettozufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Zusätzlich beeinflussen Investitionen in Vermögenswerte, Veränderungen des Working Capital und Zinserträge den freien Zahlungsmittelbestand. CashGenerierung dient als zentrale Kennzahl für Liquidität und finanzielle Stabilität und kann von der reinen Gewinnentwicklung abweichen, weil Abschreibungen und Rückstellungen liquide Mittel nicht unmittelbar beeinflussen.
Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören der operative Cashflow (OCF), der freie Cashflow (FCF) und der Cash Conversion
Treiber der CashGenerierung sind Umsatzentwicklung, Margenstabilität, Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement sowie Bestandssteuerung. Hohe Bruttomargen, stabile Preisstrukturen, schnelle
Maßnahmen zur Steigerung der CashGenerierung umfassen: Beschleunigung des Zahlungseingangs, straffes Debitorenmanagement, Optimierung der Zahlungsbedingungen, Optimierung von
Für Investoren, Gläubiger und das Management dient CashGenerierung als Maßstab für Liquidität, Solvenz und finanzielle Flexibilität.