histaminvermitteltes
Histaminvermittelt bezeichnet in der Medizin alle Prozesse, die durch Histamin als Signalmolekül vermittelt oder verursacht werden. Histamin ist ein biogenes Amin, das in Mastzellen, Basophilen und in der Magenschleimhaut von enterochromaffinen Zellen gespeichert wird. Bei Immunreaktionen oder Gewebeschäden wird Histamin freigesetzt und übt seine Wirkung über vier Histaminrezeptoren aus.
Die Histaminrezeptoren H1, H2, H3 und H4 sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die unterschiedliche Zielzellen beeinflussen. H1 vermittelt
Histaminvermittelte Effekte tragen wesentlich zu allergischen Reaktionen bei, etwa laufende Nase, Niesen, Juckreiz, Hauturtikaria und Augenreizungen
Therapie und Management basieren oft auf H1-Antihistaminika zur Linderung von Haut- und Schleimhaut-Symptomen sowie auf H2-Rezeptorantagonisten