Wirkstoffkern
Wirkstoffkern bezeichnet in der Pharmazeutik den Kern einer Arzneiform, der das aktive Wirkstoff (API) enthält. Er bildet den in der Regel zentralen Bestandteil der Substanz, aus dem die Arzneistoffwirkung stammt. In vielen Darreichungsformen dient der Wirkstoffkern als Träger des Wirkstoffs, während äußere Schichten oder Überzüge die Freisetzung, Stabilität oder Organisation der Dosierung steuern.
Der Wirkstoffkern kann unterschiedliche Formen haben, je nach Darreichungsform: Pellets oder Granulate mit API, Mikroverkapselungen, Tablettenkerne,
Herstellung und Qualitätskontrolle des Wirkstoffkerns umfassen Verfahren wie Granulation, Extrusion-Sphäronisierung, Sprühtrocknen oder Coating der Trägerpartikel. Wichtig
Die Eigenschaften des Wirkstoffkerns beeinflussen maßgeblich die Bioverfügbarkeit, Freisetzungsprofil und therapeutische Wirksamkeit der fertigen Arzneiform. In
Der Begriff wird vor allem in der Beschreibung von festen Dosierungsformen, Pellets und mikroverkapselten Darreichungsformen verwendet;