Reserveheizsystemen
Reserveheizsystemen sind zusätzliche Heizquellen oder redundante Heizsysteme, die den Betrieb des primären Systems im Fall eines Ausfalls sichern oder Lastspitzen abfangen. Sie dienen der Kontinuität der Wärmeversorgung, erhöhen die Versorgungssicherheit und schützen Gebäude und Anlagen vor Ausfällen von Einzelkomponenten. Einsatzgebiete finden sich in Wohnhäusern, Bürogebäuden, Industrieanlagen und kommunalen Einrichtungen.
Typen und Auslegungen variieren. Klassische Varianten sind redundante Kesselanlagen, bei denen ein zweiter Kessel bereitsteht (N+1-Redundanz),
Der Betrieb erfolgt meist automatisch über das Gebäudemanagementsystem. Bei Störungen schaltet das Reserveheizsystem temporär hinzu, oder
Vorteile: Erhöhte Betriebssicherheit, geringere Ausfallzeiten, bessere Einhaltung von Normen in sicherheitskritischen Bereichen. Herausforderungen: höhere Investitions- und
Anwendungen finden sich in Neubau- und Bestandsgebäuden sowie in Einrichtungen mit hohem Wärmebedarf oder strengen Verfügbarkeitsanforderungen,