Refluxschäden
Refluxschäden beschreiben Gewebeschäden, die durch gastroösophagealen Reflux entstehen. Dabei gelangen Magensäure, Enzyme wie Pepsin und gelegentlich Galle in höhere Abschnitte des Verdauungstrakts. Am häufigsten betroffen ist die Speiseröhre, doch auch der Kehlkopf, der Rachen oder die Atemwege können geschädigt werden. Refluxschäden sind eng mit der gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) verbunden, Laryngopharyngealer Reflux (LPR) kann zusätzliche Schleimhautveränderungen verursachen.
Ursachen und Mechanismus umfassen eine Insuffizienz des unteren Ösophagussphinkters (LES), erhöhte intraabdominale Druckverhältnisse, Hiatushernie, Adipositas, Schwangerschaft
Typische Symptome sind Sodbrennen, saurer Aufstoßen und Dysphagie. Weitere Hinweise können chronischer Reizhusten, Heiserkeit, Globusgefühl oder
Diagnose erfolgt durch Anamnese und endoskopische Untersuchung der Speiseröhre; Biopsien prüfen Entzündung, Ulzerationen oder Barrett-Ösophagus. Zusätzlich
Behandlung richtet sich nach Schwere und Komplikationen. Lebensstiländerungen gehören Gewichtsreduktion, Erhöhung des Kopfendes des Bettes, kleinere
Prognose und Verlauf variieren. Viele Patienten profitieren von Behandlung und Lebensstiländerungen; unbehandelter Reflux kann zu Ösophagitis,