Rauschmodellen
Rauschmodellen bezeichnen Wahrscheinlichkeitsmodelle, die das zufällige Rauschen in Messungen, Signalen oder physikalischen Systemen beschreiben. Sie dienen der Quantifizierung von Unsicherheit, der Filterung von Signalen und der Optimierung von Schätz- oder Kommunikationsverfahren.
Zu den häufigsten Typen gehören weißes Rauschen, farbiges Rauschen, Gaußsches Rauschen sowie nicht-Gauß-Verteilungen. Weißes Rauschen hat
Mathematisch lässt sich Rauschen als stochastischer Prozess N_t beschreiben. In einfachen Modellen wird y_t = s_t + n_t
Typische Modelle finden Anwendung in der Kommunikation (additives weißes Rauschen AWGN), Mess- und Prüftechnik (Thermisches Rauschen,
Rauschmodelle dienen zudem der Schätzung und Filterung. Filter wie der Kalman-Filter setzen bestimmte Rauschverteilungen und -prozesse
Limitierungen ergeben sich aus Nicht-Stationarität, Nicht-Gauß-Verteilungen mit schweren Tails oder impulsivem Rauschen sowie zeitlich variierenden Statistiken.