Preisgefüges
Preisgefüges bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre die Gesamtstruktur der Preise in einer Volkswirtschaft. Es umfasst das Preisniveau sowie die relativen Preise zwischen Gütern und Dienstleistungen und wirkt als Koordinations- und Signalinstrument der Wirtschaftsaktivität.
Bestandteile sind das Preisniveau, relative Preise und die Verteilung der Preise über Branchen und Güter. Die
Wichtige Bestimmungsfaktoren sind Produktivität, Kostenstrukturen, Rohstoffpreise, technischer Fortschritt, Wechselkurse, Inflation sowie geld- und fiskalpolitische Rahmenbedingungen. Strukturwandel,
Folgen: Veränderungen im Preisgefüge steuern Allokation, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionsentscheidungen. Relative Preisänderungen können Substitutionseffekte auslösen, Anreize für
Policy-Relevanz: Das Preisgefüge wird von Steuern, Subventionen, Regulierung sowie Geldpolitik beeinflusst. Verzerrungen durch Marktmacht, Informationsasymmetrien oder
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