Phosphatwerte
Phosphatwerte bezeichnet die Konzentration von Phosphat im Blut, meist als Serum- oder Plasmaphosphat gemessen. In der klinischen Praxis werden Phosphatwerte in mg/dl oder mmol/L angegeben. Der normale Referenzbereich liegt bei Erwachsenen typischerweise zwischen 2,5 und 4,5 mg/dl (0,81–1,45 mmol/L); Werte können je nach Labor leicht variieren. Phosphat ist wesentlich für den Energiestoffwechsel (ATP), die Knochenmineralisierung und verschiedene zelluläre Prozesse. Die Homöostase wird primär durch die Niere reguliert, ergänzt durch Darmaufnahme, Knochenabgabe und Hormone wie Parathormon (PTH), Vitamin D und FGF23; Insulin beeinflusst ebenfalls den Phosphatstoffwechsel.
Erhöhte Phosphatwerte (Hyperphosphatämie) treten häufig bei fortgeschrittener Nierenerkrankung auf, können aber auch durch Hypoparathyreoidismus, Gewebeschäden oder
Die Messung erfolgt typischerweise im Serum. Diät, Nierenfunktion und akute Erkrankungen beeinflussen die Werte. Die Behandlung