Optikusneuritis
Optikusneuritis bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des Sehnervs, die zu akutem oder subakutem Sehverlust führt. Typisch sind eine zentrale Sehverschlechterung mit oft schmerzhaften Bewegungen des Auges, ein unregelmäßiger Farbverlust (besonders Rotsehen) und ein Pupillenreflexdefizit auf dem betroffenen Auge (relative Afferente Pupillenstörung). Der Augenhintergrund kann zunächst unauffällig sein; in etwa einem Drittel der Fälle findet sich eine Optikonerkrankung (Papillenödem).
Ursachen und Verlauf: Optikusneuritis entsteht meist durch eine demyelinisierende Entzündung des Sehnervs und ist eng mit
Diagnostik: Die Abklärung umfasst eine ausführliche ophthalmologische und neurologische Untersuchung, Farbsinnprüfung und Gesichtsfeldtests. Bildgebend ist MRI
Behandlung und Prognose: Hochdosierte intravenöse Kortikosteroide (z. B. Methylprednisolon) gefolgt von einer oralen Steroidtherapie können die