Mundatmung
Mundatmung bezeichnet das Atmen durch den Mund statt durch die Nase. Die Nasenatmung dient der Erwärmung, Befeuchtung und Filterung der Luft; sie gilt als die normale Form des Atmens, insbesondere in Ruhe. Mundatmung kann vorübergehend auftreten, etwa bei einer Erkältung, sie kann sich aber auch chronisch entwickeln und damit gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
Ursachen und Risikofaktoren umfassen verstopfte Nasenwege durch Infekte oder Allergien, Nasenpolypen, eine Abweichung der Nasenscheidewand (Septumabweichung)
Auswirkungen und mögliche Komplikationen reichen von Mundtrockenheit, Mundgeruch, erhöhter Karies- und Gingivitisgefahr bis zu Veränderungen im
Diagnostik erfolgt durch Anamnese und klinische Untersuchung der Mund- und Nasenhöhle. Die Beurteilung der Nasenatmung, ggf.
Behandlung richtet sich nach der Ursache: Behandlung einer verstopften Nase (Allergie- oder Infekttherapie, intranasale Kortikosteroide, Reinigung),