Mehrvariablen
Mehrvariablen bezeichnet die Anzahl unabhängiger Variablen, die in einer mathematischen Funktion oder einem Modell auftreten. In der Mathematik begegnen uns Funktionen mit mehreren Eingabegrößen, zum Beispiel f: R^n -> R oder f: R^n -> R^m, wobei n≥2 gilt. Typische Beispiele sind Funktionen mit zwei oder mehr Variablen, wie f(x, y) = x^2 + y^2.
In der Analysis werden nach jeder Variable partielle Ableitungen gebildet. Der Gradient besteht aus diesen partiellen
Mehrdimensionale Integration umfasst Integrale über mehrere Variablen, wie Doppelintegrale oder Dreifachintegrale. Das Fubini-Theorem erlaubt die Zerlegung
Anwendungsgebiete liegen in Physik, Ingenieurwesen, Statistik, Ökonomie, Maschinellem Lernen sowie Datenanalyse. Mehrvariablen ermöglichen die Modellierung von
In Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung spielen multivariate Verteilungen eine zentrale Rolle. Wichtige Größen sind Kovarianz- und Korrelationmatrix
Numerische Verfahren zur Optimierung oder zur Lösung von Gleichungssystemen mit mehreren Variablen arbeiten mit Vektor- und
Notation: Ein möglicher Eingabevektor wird oft als x = (x1, ..., xn) geschrieben, und eine mehrvariable Funktion als