Massentierhaltung
Massentierhaltung bezeichnet Systeme der Tierproduktion, in denen große Bestände von Nutztieren in engen, kontrollierten Umgebungen gehalten werden, um maximale Produktion pro Tier zu erreichen. Ziel ist Effizienz durch automatisierte Abläufe, spezialisierte Fütterung und zentrale Hygienemaßnahmen. Typische Merkmale sind hohe Besatzdichten, standardisierte Haltungsformen und wirtschaftliche Anreize, die eine hohe Output-Rate sichern.
Zu den gängigen Formen zählen Schweine-, Geflügel- und Rinderhaltungen in Stallungen oder Großanlagen. Beheizung, Belüftung, Beleuchtung
Ökonomisch ermöglichen Massentierhaltungsbetriebe Skaleneffekte und eine stabile Versorgung, erfordern aber hohe Investitionen in Infrastruktur, Futterbeschaffung und
Umwelt- und Gesundheitsaspekte umfassen Abfall- und Nährstoffmanagement, Emissionen von Ammoniak und Methan sowie potenzielle Boden- und
Regulierung erfolgt auf nationaler, EU- oder internationaler Ebene, mit Vorgaben zu Tierwohl, Hygiene, Fütterung und Medikamenteneinsatz.