Hochfrequenzschaltung
Hochfrequenzschaltung bezeichnet elektrische Schaltungen, deren Betriebsfrequenz im Bereich der Hochfrequenz liegt. In der Praxis werden HF, VHF, UHF, SHF und EHF unterschieden, was etwa Frequenzen von 3 Megahertz bis hin zu mehreren Hundert GHz umfasst. Bei hohen Frequenzen treten Wellenphänomene und Leitungsverluste auf, weshalb parasitäre Effekte, Verteilungscharakter und die Auslegung von Leitungen wesentlich werden. Grundsätzlich werden Modelle und Bauteile so gewählt, dass sie die frequenzabhängigen Eigenschaften möglichst genau abbilden.
Typische Bauelemente und Topologien umfassen Transistoren wie Bipolartransistoren (BJT) und Hochfrequenz-Feldeffekttransistoren (FET, MESFET, HEMT), Dioden, Varaktoren
Design und Messung: Wesentliche Kennzahlen sind Impedanzanpassung (typisch 50 Ohm), Verstärkung, Rauschzahl, Linearität und Bandbreite. Entwurf
Anwendungen umfassen Rundfunk, Mobilfunk, Satellitenkommunikation, Radar, Mikrowellensysteme und drahtlose Technologien, wobei HF-Schaltungen zentrale Funktionen in Empfängern,