Impedanzabgleichnetzwerke
Impedanzabgleich bezeichnet in der Elektronik die Abstimmung von Ein- und Ausgangsimpedanzen zweier Bauteile, Systeme oder Abschnitte, um eine optimale Leistungsübertragung zu ermöglichen und Reflexionen zu minimieren. Er ist besonders in Hochfrequenz-, Antennen- und Übertragungstechnik von Bedeutung, wo Impedanzen aufgrund von Frequenz, Kabelverlauf und Bauteilen variieren.
Ziele des Impedanzabgleichs sind die Maximierung der übertragenen Leistung, die Minimierung der reflektierten Leistung und die
Wesentliche Konzepte umfassen Z = R + jX, den Reflektionskoeffizienten Γ = (ZL − Z0)/(ZL + Z0) und den Stehwellenfaktor VSWR =
Methoden des Impedanzabgleichs sind:
- Passive Netzwerke wie L-, T- und Pi-Netzwerke aus Induktivitäten und Kondensatoren zur Transformation der Impedanz.
- Transformatoren mit einem Windungsverhältnis sqrt(ZL/Zs) zur Impedanzwandlung.
- Verteilte Übertragungsleitungen bzw. Stub-Matching (Kurz- oder Langschluss-Stubs) für spezifische Frequenzbereiche.
- Teilweise auch aktive Anpassung durch Verstärker oder Hybridbausteine.
Anwendungen finden sich in der Antennenkopplung, RF-Eingängen, Koaxialverkabelungen und allgemein in Systemen, bei denen Impedanzen zuverlässig