Oszillatoren
Oszillatoren sind Systeme, die wiederkehrende Signale erzeugen. In der Elektronik bezeichnet der Begriff Schaltungen, die eine stabile, periodische Ausgangswelle liefern, ohne dass ein periodischer Eingang erforderlich ist. Typische Signale sind sinusförmig, rechteckig oder dreieckig. Das Funktionsprinzip beruht meist auf positiver oder negativer Rückkopplung, durch die ein Teil des Ausgangssignals dem Eingang zurückgeführt wird, um eine Selbstschwingung zu erzeugen. Die Frequenz wird durch frequenzbestimmende Bauelemente festgelegt.
Man unterscheidet LC-, RC-, Quarz- und Relaxationsoszillatoren. LC-Oszillatoren nutzen einen Tank aus Spule und Kondensator, um
Wesentliche Größen sind Frequenzstabilität, Amplitude und Rauschen (Phasenrauschen, Jitter). Startverhalten, Rückkopplungsgrad und Nichtlinearitäten beeinflussen das Schwingverhalten.
Anwendungen finden sich in Uhren, Mikroprozessoren, Funk- und Rundfunktechnik, Audiogeräten und Messinstrumenten. Wichtige Kriterien bei der