Hepatopathien
Hepatopathien bezeichnet Krankheiten des Leberparenchyms oder der Leberfunktion. Sie umfassen akute und chronische Erkrankungen, die Leberzellen schädigen, die Gallengänge betreffen oder die Leberstruktur insgesamt beeinträchtigen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Infektionen über Stoffwechselstörungen bis hin zu toxischen Einflüssen, immunologischen Prozessen und genetischen Beeinträchtigungen.
Zu den häufigsten Kategorien gehören hepatocelluläre Erkrankungen, cholestatische Erkrankungen und Mischformen. Hepatocytäre Schädigungen treten bei Virushepatitiden,
Klinisch zeigen sich Hepatopathien häufig durch Gelbsucht, Müdigkeit, Oberbauchschmerzen, vergrößerte Leber, Bauchwassersucht oder Entzündungssymptome. Die Diagnostik
Prognose und Verlauf variieren stark; chronische Hepatopathien können zu Zirrhose, Leberversagen oder Leberkrebs führen. Prävention umfasst