Gruppenidentitäten
Gruppenidentitäten bezeichnet das gemeinsame Zugehörigkeitsgefühl, die Normen, Werte und Symbole einer sozialen Gruppe. Sie entstehen durch geteilte Erfahrungen, Ziele oder Herkunft und prägen, wie Gruppenmitglieder sich selbst sehen und wie sie von anderen wahrgenommen werden. Gruppenidentitäten können ethnische, nationale, berufliche, religiöse, kulturelle oder freizeitbezogene Merkmale umfassen und variieren in ihrer Stärke.
Theoretisch betreffen Gruppenidentitäten zentrale Konzepte der Sozialpsychologie, insbesondere die soziale Identitätstheorie von Tajfel und Turner. Dort
Bildung und Pflege erfolgen durch gemeinsames Handeln, Sprache, Rituale, kollektive Erinnerung und sichtbare Symbole wie Flaggen
Funktionen umfassen Zugehörigkeit, Orientierung, soziale Unterstützung und die Grundlage für kollektives Handeln. Dennoch können Gruppenidentitäten Conformitätsdruck,
Beispiele finden sich in nationalstaatlichen Identitäten, ethnischen Gemeinschaften, Berufsgruppen, religiösen Gemeinschaften oder Fan-Communities. In der Forschung