Geruchsbelastung
Geruchsbelastung bezeichnet die Beeinträchtigung der Umwelt oder der Lebensqualität durch unangenehme Gerüche. Sie tritt dort auf, wo Gerüche in ausreichender Intensität oder Häufigkeit auftreten, und wird in Umwelt- und Gesundheitsforschung sowie in der Praxis von Stadtplanung, Immissionsschutz und Betriebsführung untersucht.
Ursachen und Quellen: Zu den häufigsten Quellen gehören industrielle Prozesse, Abwasser- und Abfallbehandlung, Tierhaltung und Landwirtschaft
Auswirkungen: Für Betroffene kann Geruchsbelastung Stress, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen; sie reduziert Lebensqualität, kann aber
Messung und Bewertung: Die Geruchsbelastung wird überwiegend durch olfaktorische Messungen erfasst. Dynamische Olfactometrie bestimmt Geruchskonzentrationen in
Regulierung und Planung: Immissionsschutzgesetze, Genehmigungen und Abstandsvorschriften regeln Emissionen. Umweltverträglichkeitsprüfungen und Geruchsgutachten fließen in Genehmigungsverfahren, Standortplanung
Minderung: Maßnahmen umfassen verbesserte Quellenkontrolle, Verschluss- und Belüftungstechnik, Biofilter, Aktivkohle, Oxidationstechnologien, Abdeckung von Lager- und Prozessbereichen