Gebäudestandsdiagnose
Gebäudestandsdiagnose bezeichnet den systematischen Prozess zur Ermittlung des aktuellen baulichen und technischen Zustands eines Gebäudes oder einzelner Bauteile. Ziel ist es, Standsicherheit, Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten, potenzielle Risiken zu identifizieren und den Instandhaltungsbedarf sowie die verbleibende Nutzungsdauer abzuschätzen. Die Ergebnisse dienen Entscheidungsträgern wie Eigentümern, Betriebs- oder Facility-Management sowie Versicherern als Grundlage für Planung, Investitionen und Reporting.
Der Untersuchungsumfang umfasst Tragwerk, Bau- und Bauteile, Fassade, Dach, Innenraumstrukturen, Haustechnik, Brandschutz sowie sicherheitsrelevante Anlagen. Methoden
Der Prozess umfasst Beauftragung, Datenerhebung, Zustandsermittlung, Priorisierung von Maßnahmen nach Risiko und Dringlichkeit, sowie die Erstellung
Anwendungsfelder sind Bestandsimmobilien in gewerblichen, öffentlichen und Wohnbereichen, Infrastrukturprojekte, Sanierungs- oder Modernisierungsplanungen sowie Versicherungs- und Asset-Management.
Herausforderungen sind Datenfragmentierung, Unsicherheit bei Restnutzungsdauern, Kosten für umfassende Untersuchungen und die Notwendigkeit fachübergreifender Expertise. Die