Dokumentationsbedarf
Dokumentationsbedarf bezeichnet in der Fachsprache den Bedarf an der Erfassung, Dokumentation und Archivierung von Informationen, Prozessen, Produkten oder Ergebnissen. Er ergibt sich aus Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Rechenschaftspflicht, Qualitätssicherung, Rechtskonformität und Wissensmanagement. Der Dokumentationsbedarf wird durch Normen, gesetzliche Vorgaben sowie betriebliche Abläufe und Qualitätsmanagement-Systeme bestimmt und umfasst den Umfang der Inhalte, die verwendeten Formate, Speicherorte, Zugriffsmöglichkeiten, Aufbewahrungsfristen und Verantwortlichkeiten.
Zu den typischen Bestandteilen gehören Zweckbestimmung, Zielgruppe, relevante Inhalte (Protokolle, Spezifikationen, Arbeitsanweisungen, Berichte), Metadaten, Versionskontrolle, Freigabe-
Unzureichender Dokumentationsbedarf kann zu Rechtsrisiken, Audit-Verletzungen, Informationsverlust, Verzögerungen und erhöhten Betriebskosten führen. Gutes Dokumentationsmanagement verbessert Nachvollziehbarkeit,
Anwendungsbeispiele finden sich in verschiedenen Branchen: in der Industrie und im GMP-Umfeld (Herstellungs- und Abgabedokumentationen), im