vasoconstriktion
Vasokonstriktion bezeichnet die Verengung von Blutgefäßen infolge der Kontraktion glatter Muskelzellen in der Gefäßwand. Am stärksten betroffen sind Arteriolen, deren Lumena sich verkleinern. Die resultierende Erhöhung des peripheren Widerstands kann den Blutdruck erhöhen und dient der Blutdruckstabilisierung, der Umverteilung des Blutes und der Thermoregulation bei Kälte oder Blutverlust.
Mechanismen: Das sympathische Nervensystem setzt Noradrenalin frei, das auf Alpha-1-Rezeptoren wirkt und eine Gefäßverengung auslöst. Weitere
Regulation und Kontext: Barorezeptoren und zentrale Steuerung modulieren Vasokonstriktion. Kalte Temperaturen, Blutverlust oder Hypovolämie lösen eine
Klinische Bedeutung: Übermäßige oder unpassende Vasokonstriktion kann Hypertonie begünstigen und zu Durchblutungsstörungen führen. Vasospasmen treten bei
Zusammenfassung: Vasokonstriktion ist ein zentrales physiologisches Phänomen, das durch neuronale und humorale Signale gesteuert wird und