Wohnlasten
Wohnlasten bezeichnet den finanziellen Aufwand, den private Haushalte für das Wohnen tragen. Typische Bestandteile sind Miete oder Hypothekenzahlungen, Nebenkosten wie Heizung, Wasser und Strom, Instandhaltung und Reparaturen, Grundsteuer und Versicherungen. Bei Eigentum zählen auch Zins- und Tilgungsleistungen sowie Rücklagen für künftige Renovierungen dazu. Energiepreise beeinflussen zusätzlich die Höhe der Wohnlasten. Die Höhe der Wohnlasten hängt von Wohnort, Haushaltsgröße, Einkommen, Nutzungsart (Miete vs. Eigentum) sowie dem Zustand der Immobilie ab.
Wohnlasten werden in der Regel als Anteil des verfügbaren Einkommens gemessen. Allgemein gilt eine Belastung von
Auswirkungen hoher Wohnlasten betreffen die finanzielle Resilienz, Lebensqualität und das verfügbare Einkommen für Konsum, Sparen oder
Politische Relevanz ergibt sich aus der Notwendigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Instrumente umfassen Wohngeld und sozialer