Wettbewerbsgrundsätze
Wettbewerbsgrundsätze sind die grundlegenden Prinzipien, die die Ausgestaltung und Durchsetzung von Wettbewerbspolitik bestimmen. Sie dienen dazu, faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern, Verbraucherinteressen zu schützen, Effizienz und Innovation zu fördern und Markteintritte zu erleichtern. In deutschsprachigen Rechtsordnungen beziehen sich die Wettbewerbsgrundsätze sowohl auf nationale Kartellgesetze als auch auf europäische Wettbewerbsvorschriften.
Zu den zentralen Grundsätzen zählen die Förderung eines wirksamen Wettbewerbs, das Verbot wettbewerbswidriger Absprachen, der Schutz
Die praktischen Maßnahmen umfassen Kartell- und Fusionskontrolle, Missbrauchsaufsicht, Regulierung in Sektoren mit Marktmissbrauchspotenzial sowie staatliche Beihilfeprüfung.
Durch die Wettbewerbsgrundsätze sollen Marktprozesse verlässlich funktionieren, Preis- und Leistungsvielfalt erhalten bleiben und Innovation gefördert werden.
Wettbewerbsgrundsätze unterscheiden sich von konkreten Rechtsnormen; sie bilden den normativen Rahmen, in dem konkrete Regeln (Kartellrecht,