Wasserströme
Wasserströme bezeichnen die Bewegungen von Wasser in natürlichen hydraulischen Systemen. Am gebräuchlichsten versteht man darunter Fließgewässer – Bäche, Flüsse und ihre Verzweigungen – die Wasser von höherem auf niedrigerem Gelände transportieren. Neben Oberflächenströmen umfasst der Begriff auch Grundwasserströme, die Wasser durch poröse Gesteine verschieben, sowie großräumige Strömungen in Meeren und Ozeanen, welche Klima- und Ökosystemprozesse beeinflussen.
Die Eigenschaften von Wasserströmen werden durch Größen wie Durchfluss (Q), mittlere Strömungsgeschwindigkeit, Abflussquerschnitt, Wassertiefe und Gefälle
Typische Erscheinungsformen sind Gerinne mit geraden Passagen, Meander-Systeme, Braided Flüsse und Stau- oder Stillgewässer. Sedimenttransport, Erosion
Menschen nutzen Wasserströme als Wasserquelle, Träger von Bewässerung, Transportwege, Energieerzeugung durch Wasserkraft und als Bestandteil von
Zur Erfassung dienen Pegel- und Durchflussmessstellen sowie Fernerkundung. Modelle der Fließgewässerdynamik prognostizieren Abfluss, Geschwindigkeit und Sedimenttransport
Wasserströme liefern Lebensraum für Fische und andere Organismen, ermöglichen Nährstofftransport und beeinflussen die Struktur ganzer Ökosysteme.