Volumenbilddarstellungen
Volumenbilddarstellungen beschreiben Visualisierungstechniken zur Darstellung von Volumendaten im dreidimensionalen Raum, bei denen kein explizites Oberflächenmodell erzeugt wird. Typischerweise basieren sie auf einem regelmäßigen Gitter von Voxels, das skalare oder vektorielle Felder speichert. Die grundlegende Idee ist, für jeden Bildpunkt einen Blickray durch das Volumen zu verfolgen und den Beitrag der durchschnittenen Voxels zu einem Pixel kumulativ zu verrechnen.
Die Darstellung nutzt Transferfunktionen, die jeder Voxelausprägung eine Farbe und eine Transparenz zuweisen, um Strukturen sichtbar
Wichtige Unterkategorien sind die gleichzeitige Nutzung von Beleuchtung oder Shading, um Tiefe zu vermitteln, sowie mehrkanalige
Anwendungsfelder reichen von der medizinischen Bildgebung (CT, MRT) über Materialwissenschaften bis hin zu Geowissenschaften und Strömungsvisualisierung.