Videodomäne
Videodomäne bezeichnet in Informations- und Mediensystemen einen logischen Bereich, der sich der Verwaltung von Videoinhalten widmet. Sie umfasst das Erfassen, Speichern, Indizieren, Verarbeiten, Publizieren und Bereitstellen von Videos sowie zugehöriger Metadaten und Rechte. In einer typischen Videodomäne kommen Metadatenmodelle wie Dublin Core, IPTC/XMP und MPEG-7 zum Einsatz, um Titel, Beschreibung, Dauer, Auflösung, Codec, Sprachen sowie Herkunft und Nutzungsrechte zu beschreiben. Technisch unterstützt die Videodomäne Prozesse wie Ingest, Transkodierung, Qualitätskontrollen, Archivierung sowie die Bereitstellung über Streaming-Protokolle und Content-Delivery-Netze.
Funktionen umfassen die strukturierte Verwaltung von Videoinhalten, Rechte- und Zugriffssteuerung, Versions- und Lifecycle-Management von Clips sowie
Standards und Interoperabilität: Zur Sicherstellung der Austauschbarkeit werden gängige Formate und Standards genutzt, darunter Dateiformate (etwa
Geschichte: Der Begriff ist kein feststehender Standard, sondern beschreibt in vielen Architekturen ein konzeptionelles Feld zur
Siehe auch: Video-Asset-Management, Content-Domäne, Metadatenmanagement.