Quasielastische
Quasielastische streuung bezeichnet in der Physik Streuprozesse, bei denen der Energie transfer im Vergleich zur einfallenden Energie klein ist. Damit ist die Streuung nicht rein elastisch, aber auch nicht deutlich inelastisch: Sie resultiert überwiegend aus langsamen Bewegungen oder lokalen Relaxationsprozessen der Streuer. In Spektren zeigt sich ein schmaler zentraler Peak um null Energieübertragung, oft ergänzt durch eine breitere inelastische Hintergrundkomponente. Die Beschreibung erfolgt häufig über die dynamische Strukturfunktion S(q, ω), wobei q der Impulsübertrag und ω die Energieübertragung (ħω) ist.
In der Kondensmaterie wird die quasielastische Neutronenstreuung (QENS) genutzt, um Diffusionen und relaxative Bewegungen in Flüssigkeiten,
Im Kern- bzw. Teilchenphysik bezeichnet quasielastische Streuung Streuprozesse, bei denen der Nukleus in erster Näherung unverändert
Quasielastische Prozesse ermöglichen damit Einblicke in mikroskopische Bewegungen und Strukturen über zeitliche Skalen von Picosekunden bis