Plattformschnittstellen
Plattformschnittstellen bezeichnet alle definierten Schnittstellen, über die unterschiedliche Softwarekomponenten, Systeme oder Dienste miteinander kommunizieren und Ressourcen oder Funktionen nutzen. Sie schaffen Interoperabilität über Plattformgrenzen hinweg, etwa zwischen Betriebssystemen, Anwendungsdiensten, Datenbanken oder Cloud-Diensten. Eine Plattformschnittstelle spezifiziert das Kommunikationsprotokoll, die verfügbaren Operationen, Datenformate und Sicherheitsmechanismen und bildet damit einen vertraglichen Kommunikationspunkt zwischen Anbietern und Nutzern.
Zu den gängigen Typen gehören programmgesteuerte Interfaces (APIs), Protokoll- und Datenformate-Schnittstellen (REST, GraphQL, JSON, XML), sowie
Gute Plattformschnittstellen zeichnen sich durch klare Dokumentation, Versionierung, Stabilität und Sicherheitskonzepte aus. Sie definieren Verträge, Kompatibilitätsregeln
Zu den zentralen Herausforderungen gehören Versionswechsel und Deprecation, Sicherheitsrisiken, Fragmentierung und unklare Schnittstellengrenzen. Gute Praxis umfasst
Aktuelle Trends betonen API-first-Ansätze, Microservices, Cloud-Native-Architekturen und den Einsatz von API-Gateways sowie standardisierte Spezifikationen wie OAuth,