Oberflächenkorrosion
Oberflächenkorrosion bezeichnet den chemisch-physikalischen Prozess, bei dem ein Werkstoff auf seiner äußeren Oberfläche an Festigkeit, Korrosionstoleranz oder Oberflächendetails verliert, obwohl das Grundmaterial selbst intakt bleibt. Sie tritt häufig bei Metallen auf, ist aber nicht auf Metalle beschränkt; auch Kunststoffe können an ihrer Oberfläche durch chemische Angriffe abgebaut werden. Durch das Abfallen von Schichten, die reine Metallflächen entstehen, wird die Haftfestigkeit von Beschichtungen, Lacken oder Legierungselementen deutlich reduziert.
Der Mechanismus beruht auf elektrochemischen Reaktionen in Gegenwart eines Elektrolyten, aber auch auf rein physikalischen Prozesse
Zur Erkennung werden visuelle Prüfungen, Makroskopie, Rasterkraftmikroskopie, 3‑D‑Scantechniken und elektrochemische Messungen genutzt. Für die Aufbereitung von
Die wichtigsten Industrien, die sich mit Oberflächenkorrosion befassen, sind Maschinenbau, Schiffbau, Automobilindustrie, Energieerzeugung und Luft‑ und